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Illustrated description of a fountain pen, ca. 1620

Updated: Oct 4, 2019


One of the most intriguing books that recently has crossed my desk is Daniel Schwenter's Steganologia & Steganographia Nova (ca. 1620). It is the first significant cryptologic treatise written in German. Surprisingly, the treatise also includes an illustrated description (in ciphertext!) of a fountain pen invented by Schwenter. Schwenter's pen included a reservoir that, when squeezed, delivered ink. "The principle of a reservoir that requires squeezing to deliver ink was the basis for many of the designs that followed Schwenter’s", as Richard Binder notes.


The illustration and the text were reprinted, with a slightly different wording, some 16 years later in Schwenter's Deliciae Physico-Mathematicae (1636). Historians of the fountain pen only cite Schwenter's 1636 text and seem to be unaware of the fact that he had already published his invention some 16 years earlier (be it in ciphertext). The illustration in Steganologia must be one of the earliest printed depictions of a fountain pen.


To encrypt his text Schwenter used a variant of the so-called Caesar cipher (a single alphabet substitution cipher named after Julius Caesar), which is relatively easy to break. Decryption revealed the following plaintext, a concise instruction to make a fountain pen.


Erstlich nimb drey Kihl, schneide von einem jeden herab das 2.3. Diese drey stuck stecke fein keb[?] aneinander.

Zum andren, so schneide von dem vierden Kihl ein stuck, wie 2.5. schneide bey dem 4. ein lechlein darein, das ungefehr ein Hirschkernlein dadurch falle kenne, dieses stuck stecke von oben in die andren drey Kihl, das das lechlein oben frey stehe.

Zum dritten, so schneide von dem finften Kihl ein stuck, wie 9.5. dieses stuck stirtze uber des obgedachte lechlein, so ist die Feder von ober her gantz fertig.

Zum vierten, schneide von den sechsten Kihl eine gute Federn, schneide den Kihl von 5. auff, in der mitten ubersich von einander, das stuck, daran die Feder behalte, ist hie mit 6.7. verzeichnet, das theil 7. ist die Feder.

Zum finfften schneide von dem sibenden Kihl ein stuck von 3.5. sambt dem lechlein 4. legs in das halbe rehrlein 6.7. das das lechlein 4. under sich komme.

Letzlich nimb das stuck 6.7. samt dem sticklein, so darinn stecke so unden in die vorbereidete Feder, das ungefehr X.7. nur herfir stecke, so ist die Feder gemachet.

Wann du wilt Dinten darin fassen, so nimb dan obren Kihl ab das das lechlein frey werde, steck den unden theil des Feder in ein dinten nimb das ober theil der Feder ins Maul, zieh den Odem an dich, so Wird die Dinten in die hehe[!] steigen, wann nun die Feder vol, so verstopfe, das loch oben wider, so lauffe under nicht ein tropff heraus. Wann du nun solche Federn gebrauchen wilt, so trucke sie under ein wenig, bey dem lochlein 8. so wird sie die Dinten lassen, und wie offt kein Dinten mehr in der Feder, so offt trucke.


For more information on the invention of the fountain pen: Richard Binder, "Who Really Invented the Fountain Pen?".

Resene Gibronte Runeclus Hanedi [pseudonym of Daniel Schwenter].

Steganologia & Steganographia Nova. Geheime Magische, Natürliche Red und Schreibkunst. Einem in der nähe und ferrne alsbalden oder in gewiser zeit, so woln in Schimpff als Ernst, etwas verborgens unnd geheimes zu eröffnen, durch Reden, Schreiben und mancherley Instrumenta; Item wie verborgene Schrifften zu machen, auffzulösen, und mit sonderlichen Künsten zu schreiben, Auff vielfältiges einer hohen Person begern.

Nürnberg, Simon Halbmaier (colophon: printed by Balthasar Scherff), [ca. 1620].

Collation: 8vo. )(8 A-T8; 160 ff. = [16], 299, [5] pp.

Fingerprint: t,an s,i- ase, Seda 3

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